Sebastian Moser | Life Stream

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Palm Pre – Erste Mini-Review!

http://palmmania.at/palm-pre-erste-mini-review/

Als Österreicher ist es für mich etwas schwieriger gewesen, mein eigenes Palm Pre in Händen halten zu können. Gestern war es dank eines deutschen Online-Shops endlich so weit. Zu Mittag ist das Pre angekommen, am Nachmittag hab ich es konfiguriert, verschiedene Anwendungen installiert und die Verwendung mit österreichischen SIM-Karten ausprobiert. (Dazu kommt noch ein eigener Artikel.) Das Pre, das auch in der entsperrten, Vertrags-freien Version mit einer O2-Hülle geliefert wird (wir erinnern uns: O2 darf in Deutschland das Palm Pre verkaufen), ist meinen (hohen) Erwartungen bisher gerecht geworden. Hier sind meine ersten Eindrücke: Gehäuse-Qualität/Fingerabdrücke Das Pre liegt sehr, sehr gut in der Hand. Es ist dicker als das iPhone, fühlt sich aber nicht klobig an. Hier haben die Hardware-Designer/innen bei Palm wirklich gute Arbeit geleistet. In vielen Reviews wurde die Qualität des Gehäuses kritisiert, das angeblich billig aussieht, weil es aus Plastik ist und glänzt. Diesen Eindruck kann ich nicht teilen. Was stimmt ist, dass das Pre für Fingerabdrücke sehr anfällig ist. Das ist leider bei anderen Touchscreen-Geräten nicht anders. Der iPod touch meines Bruders weder auf seiner Metall-Rückseite noch auf dem Display weniger Fingerabdrücke als das Pre. Ich konnte allerdings noch nicht mit einem neuen, angeblich Fingerabdruckabweisenden iPhone 3GS gespielt. Wer das Pre im Alltag verwendet, wird bemerken, dass die mitgelieferte Stofftasche der beste Weg ist, um die Fingerabdrücke los zu werden, da der Stoff optimal zum Abwischen geeignet ist und das Pre somit jedes Mal, wenn es in die Tasche geschoben wird, abgewischt wird. Bildschirm Im direkten Vergleich mit dem iPod touch, beide Geräte liegen gerade nebeneinander, fällt auf, dass der Bildschirm des Pre im ausgeschaltenen Zustand kaum erkennbar ist, weil er so schwarz wie das Gehäuse ist, während beim iPod touch der Bildschirm sehr deutlich erkennbar ist. Wenn eingeschalten, sieht man, dass das Pre ein schwärzeres Schwarz erreicht. Das fällt aber nur im direkten Vergleich auf, ist also kein besonderes großes Argument für das Pre. Ansonsten ist der Bildschirm toll, die Farben sind sehr gut. Mit Multi Touch-Gesten kommt er bestens klar, hier ist kein offensichtlicher Mangel erkennbar. Tastatur Die Tastatur ist im Vergleich zu meinem alten Palm Treo 750 sehr viel platzsparender, weil die Tasten flacher sind. Die Treo 750-Tasten sind ziemlich dick und abgerundet, was sie selbst für Leute mit großen/dicken Händen sehr leicht zu bedienen macht. Dafür sind sie nicht sehr schön. Beim Pre wurde hier eine schönere, aber für manche Leute schlechte Lösung gefunden. Ich komme mit meinen durchschnittlich großen Händen mit der Pre-Tastatur allerdings bestens klar. Für die meisten Leute sollte die Pre-Tastatur kein Problem sein. Im Zweifel ist es am besten, ein Pre in einem O2-Shop oder bei Freund/innen auszutesten. WebOS Sobald man das Pre einschaltet, merkt man, dass es sich zwar vom iPhone OS inspirieren hat lassen, aber eindeutig keine Kopie ist. Das erkennt man vor allem an der Tatsache, dass das Pre mehrere Anwendungen parallel laufen lässt. Um das im User Interface auf eine sinnvolle Art und Weise umzusetzen, gibt es auf dem Desktop nicht eine Sammlung an Programm-Icons (wie im iPhone OS), sondern eine Übersicht über die geöffneten Programme. Die werden als “Cards” nebeneinander angezeigt, nur eine Leiste am Boden mit den Standard-Anwendungen (Telefon, E-Mail, Kontakte, Kalender, Programmmenü) ist dabei sichtbar. Das Programmmenü funktioniert in etwa wie beim Android OS. Allgemein merkt man, wie viel Arbeit Palm in kleine Details investiert hat. Hier steckt sehr viel Zeit drin – etwas, das mich sehr an Apple erinnert. Kein Wunder, denn der Palm Pre-Chefentwickler (und mittlerweile CEO von Palm), Jon Rubinstein, hat für Apple die iPod-Entwicklung geleitet.

Fotos des Zubehörs

Fotografiert man das Palm Pre und richtet den Blitz direkt neben das Gerät, sieht man Raster mit leuchtenden Punkten am Display. Davon sieht man normalerweise nichts – nicht schrecken also!

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